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21.01.2009, 12:19.

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Kooperationstreffen in Vara¾din

22.01.2009, 08:47.

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Sektortreffen der Plastikverarbeitung

Im Rahmen der Projektaktivitäten wurde am 23. November 2007 in Ivanjkovec/Jeruzalem, in Slowenien das Sektortreffen der Plastikverarbeiterorganisiert.

Nach den Daten der Wirtschaftskammer der Republik Slowenien aus 2002 wird die Zahl der Unternehmen verringert, welche Polymere herstellen, doch die Zahl der Angestellten in diesem Sektor bleibt ungefähr gleich, durchschnittlich etwa 13.000 Angestellte. Konstant sind der Wachstum und die Einnahmen in diesem Sektor. Mikrounternehmen überwiegen.      
 Der Herr Janez Navodnik, Vertreter des Technologie Wirtschaftlicher Vereinigung Cluster Plasttechnik (GIZ GP), der Technologieplatform fortgeschrittene Materialien und Technologien NaMaT sowie des Technologiezentrums PoliEko, hielt eine kurze Präsentation über die Lage des Sektors in Slowenien. Der Sektor der Plastikverarbeitung verzeichnet ein ständiges Wachstum von über 6% schon seit 60 Jahren. Slowenien produziert 490.000 Tonnen Polymere und hat 1.600 registrierte Verarbeiter. Mit 245 Kg pro Einwohner ist Slowenien der absolute Welthersteller der Polymere. Deutschland produziert, z.B. nur 165 Polymere pro Einwohner. Es besteht die Meinung, dass die fortgeschrittenen, nanostrukturierten und intelligente Polymere in den bevorstehenden 5 Jahren in der Mehrheit der Sektoren überwiegen und somit werden die Polymere zu den meist gebrauchten und funktionalen Materialien. Sie finden ihren Gebrauch in der Aeronautik, Autoindustrie, Energetik, Elektrotechnologien, Bauwesen, eigentlich in allen Lebensbereichen. Polymere + nur 1% der fortgeschrittenen Materialien und Technologien = High Tech.
Es muss betont werden, dass das Cluster Plasttechnik den Raum von ganz Slowenien abdeckt und die meiste Aufmerksamkeit wird der Entwicklung und Forschung gewidmet, da dies der einzige Weg zur Konkurrenzfähigkeit auf dem europäischen Markt ist.
Die Lage des Sektors auf der kroatischen Seite wurde von der Frau Gordana Pehnec Pavloviæ aus der Vereinigung für die Plastik und Gummi der Kroatischen Wirtschaftskammer präsentiert.
Die Frau Pehnec Pavloviæ betonte die lange Tradition der Polymerherstellung in der Republik Kroatien. Nach der Rekonstruierung und der Privatisierung im Jahr 2003, wird innerhalb des Sektors der Polymerverarbeitung ein Wachstum aufgezeichnet. Die Verarbeitung der Plastik und des Gummis zeichnet ebenfalls Wachstum auf, sowie die Zahl der Angestellten in diesem Sektor, obwohl diese Zahl um die Hälfte geringer ist, als in der Republik Slowenien und beträgt etwa 7.000 Angestellte. Es wird ein Wachstum der Investitionen in diesem Sektor aufgezeichnet. In der Republik Kroatien sind 562 Plastik- und Gummiverarbeiter registriert, sowie 800 Handwerker, welche in demselben Bereich tätig sind. 80% von ihnen verarbeiten Plastomere und das sind hauptsächlich kleine und mittlere Unternehmen. Der größte Teil der Polymerverarbeitung bezieht sich auf die Verpackungen – 39%, weiter sind es Tafeln, Röhre, Blätter und Profile mit 38%, dann Produkte für das Bauwesen – 7% und Anderes – 16%.
Der Export der Polymere kommt gut hinter deren Import, doch leider überwiegt der Import der Produkte aus Plastik und Gummi um vieles deren Export.
Konkurrenzvorteile der Republik Kroatien sind eduzierte und erfahrene Arbeitskräfte, Rohstoffbasis für die Polymerverarbeitung und freie Forschungs-, Wissenschafts-, und Lehr-Institutionen.  Doch, wir müssen an dem Substituierungs-Möglichkeiten des Produktimports arbeiten und besser die Polymerabfälle entsorgen.
Seit Dezember 2005 ist die Vereinigung der Plastik- und Gummiverarbeiter der Republik Kroatien vollmäßiger Mitglied der Europäischen Vereinigung der Hersteller der Polymermaterialien PlasticsEurope, Association of Plastics Manufacturers.
Gemeinsamer Beschluss ist, dass wir den billigen Produkten von Fernost nicht konkurrieren können, wir sollten deshalb Hightech Produkte aus Plastik herstellen: intelligente Verpackungen für mehrmonatige Mehrzwecknahrungslagerung, Biopolymere für die Herstellung der Medizinorgane, verschiedenen Implantate, intelligente Textilen, Fassaden im Bauwesen (Passivhäuser) und Anderes. Da in den europäischen Rahmen Slowenien aber auch Kroatien zu klein sind, können diese zwei Staate nur mittels Vereinigung und gemeinsamen Auftritten ihren Platz auf dem europäischen Markt sichern.  
Das Treffen in Jeruzalem war die Gelegenheit für die anwesenden Unternehmen die Erfahrungen und Beispiele guter Praxis auszutauschen und Kontakte mit den potenziellen Partnern zu knüpfen.
Der Austausch der Geschäftsangebote und Anfragen wird auch auf dem Kooperationstreffen am 31. November 2007 in Maribor weitergeführt.

Last update: 27.11.2007, 13:03